Tag 86

Montag, 24.02.2014

Endlich eine erholsame Nacht. Wir wollen heut die sehenswertesten Tempel der Stadt erkunden, als uns auffällt, dass wir dazu Knie und Schultern bedeckt haben müssen. Das heißt:auf zum Tuch-und Schlumpihosenkauf. Klingt einfach, ist es aber nicht. Wir werden tatsächlich nicht fündig, weshalb ich euch heut leider nicht mit neuen Tempelnamen versorgen kann. Da wir auch keine Essenstände finden, begeben wir uns in ein Restaurant. Unser Mahl befriedigt uns nicht wirklich, an den Ständen schmeckt es um einiges besser, es ist zudem günstiger und man kann viele verschiedene Sachen probieren. Wir beschließen zum guesthouse zurückkehren und unsere Shoppingaktion auf dem Nachtmarkt auszuführen. Stattdessen gönnen wir uns heute ein beauty package vom feinsten. Thai-massage, Mani-sowie Pediküre und waxing. Ich werde zuerst zur Massage gebeten. Als erstes drückt man mir Schlumpiklamotten in die Hand, die ich anscheinend anziehen soll. Ok. Katha und ich haben uns eine entspannte Massage ausgemalt. Denkste. Die Thai Frau beginnt von den Füßen bis zum Scheitel sich mit ihrem gesamten Körper auf mir zu wälzen mit speziellem Augenmerk auf meinem Allerwertesten. Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll, es sind allerdings irgendwie doch angenehme Schmerzen, aber Schmerzen! Die Beine werden an jedem einzelnen Zeh aufgehängt, sodass diese knacken. Das Handgelenk lässt sie rotieren und zieht kräftig an jedem Finger. Hallelujah. Dann das gleiche Spiel auf dem Rücken liegend. Im Anschluss wieder auf den Bauch legen, Arme werden einem nach hinten gezogen und los geht die Schaukelparade auf und ab. Dann in den Schneidersitz, sie hinter mir und sie zieht den Oberkörper schwungvoll nach hinten. Mein Rücken gibt ca. 10 Knacklaute hintereinander von sich und ich hoffe von Anfang an, dass diese Frau weiß, was sie da tut und ich am Ende aufrecht diesen Raum verlasse. Zum Schluss wird der Kopf nochmal ordentlich gekratzt und das war es auch schon. Lustig, schmerzhaft, verrückt aber schlussendlich gehe ich wahnsinnig tiefenentspannt aus dem Zimmer. Unten wartet die gerade mit waxing gefolterte Katha auf mich, welche zuvor die nicht so spektakuläre Hand-und Fußpflege erhalten hat, die mir nun bevorsteht. Ich schwärme von der Massage, verrate aber nichts und sage, dass sie sich darauf freuen kann. Just in diesem Moment tritt Kathas sagen wir mal korpulente Masseuse den Raum. Schweigen ist manchmal besser und so folgt Katha ihr nach oben. Hui. Mir werden ein wenig Hände und Füße bearbeitet, leider nicht gut . Für meine Haare reiche das Wachs am heutigen Tag nicht mehr aus, na herzlichen Dank. Dafür betritt Katha glücklich, aber ebenfalls schmerzerfahren den Raum. Gott sei Dank. Am Abend suchen wir vergebens den Nachtmarkt, essen an einem einsamen Grillstand sehr schmackhaftes Fleisch am Spieß und Pad Thai und gehen shoppingtechnisch leer aus.Wir haben es also vollbracht, unser hoch gestecktes Tagesziel:Hosen-und Tuchkauf nicht zu erfüllen. Herzlichen Glückwunsch. Dafür gönnen wir uns einen Pancake mit Nutella und Banane und gehen stolz nach Hause. Nachti. Wir haben ja Urlaub. ;)

Tag 85

Sonntag, 23.02.2014

Am Morgen werden wir aus unseren Betten geschmissen, weil diese hergerichtet werden und kommen nach 15 Stunden endlich in Chiang Mai an. Danke! Wir machen ein Tuk Tuk ausfindig, steigen ein und warten und warten, da der Tuk Tuk Fahrer sein Mobil mit gefühlten 20 Leuten bestücken will. Als Erstes erreichen wir unser Parami guesthouse, was natürlich bedeutet: alle müssen aussteigen, da wir zuerst saßen. Dort empfängt uns ein überaus freundlicher Schweizer und zeigt uns unser wunderschönes Zimmer- plus Toilette im Freien-in dem man sich wie in einem Baumhaus fühlt. Wir ruhen uns kurz aus, bevor wir in chinatown eine Kleinigkeit essen gehen, um uns danach wieder auszuruhen. Am Abend besuchen wir den hoch angepriesenen Sonntagsmarkt von Chiang Mai. Uns erwarten hunderte von Ständen mit Klamotten, Lederwaren, Essen, Kunst, Krimskrams, einfach allem was man sich vorstellen kann unter gemütlicher Beleuchtung. Wir essen zunächst Pad Thai, eine Mango, einen Maiskolben und trinken frischen Saft. Katha schlägt auf dem Markt zu, entfaltet ihre Verhandlungstalente und ergattert tolle Sachen. Größter Gewinn: eine wunderschöne Lederhandtasche. Wir probieren noch ein paar dünne lange,in Schinken eingerollte und gegrillte Pilze und schlendern bis zum Ende des unendlichen Marktes. Das war schön. Mit dem Tuk Tuk gehts schließlich heim und ins Bett. Gute Nacht. Essen in chinatown

Tag 84

Samstag, 22.02.2014

Heute fahren wir mit den Rädern zum Elefantenkral, früher wurden wilde Elefanten eingefangen, dort gehalten und jährlich die besten Tiere ausgewählt, um als Kriegselefanten zu dienen. Nach einer halben Stunde quälender Fahrt in der Sonne kommen wir am Ziel an. Uns erwartet eine riesige Mauer und in der Ferne ein paar Elefanten. Nunja, das hat sich also mal nicht gelohnt. Begeistert gehts zurück Richtung City, wo wir zunächst einen Einkauf für das morgige Frühstück tätigen und die Räder zurückgeben. Im Anschluss pilgern wir ins geliebte Tony's Place und verbringen den Nachmittag mit essen und trinken. Schließlich kehren wir irgendwann mit dem Tuk Tuk ins guesthouse zurück, duschen und warten auf unser Taxi, was uns zum Bahnhof bringt, wo heute eine kleine Nachtfahrt nach Chiang Mai auf uns wartet. Mit einer halben Stunde Verspätung tuckert der Zug im Bahnhof ein, wir machen unser Bett ausfindig-wir schlafen oben und natürlich...neben der Toilette-, werden böse von unseren beiden Thai Abteilmitbewohnern angeschaut, einfach weil wir erschienen sind und erklimmen unser Schlafgemach. Mit einem Vorhang schotten wir uns von der Außenwelt ab und versuchen zu schlafen. Dies klappt ungefähr gar nicht, da das Fahren des Zuges eher an einen Schleudergang in der Waschmaschine erinnert. Hören wir also Musik. Zwischenzeitlich findet noch eine kleine Party in unserem Wagen statt, da gewissen Leuten die Tür zu ihrem Wagen versperrt ist. Was für eine Nacht, danke und nie wieder. Zugbett

Tag 83

Freitag, 21.02.2014

Wir schlafen einigermaßen aus, wobei wir vom Hahn geweckt werden. Im Vorgarten bekommen wir ein Frühstück bestehend aus 4 Toasts , Rührei, 2 Würstchen, Saft, Wasser, Kaffee oder Tee und Marmelade. Ohja. Gestärkt für den Tag, obwohl eigentlich könnten wir sofort wieder schlafen, schwingen wir uns mit Schmerzen im Allerwertesten auf den Sattel und begeben uns in Richtung unseres nächsten Ziels, ... ein Tempel. Wir müssen mit dem Fahrrad auf die Fähre und einen Fluss überqueren, was ziemlich abenteuerlich ist. Wir kommen am Ufer des Wat Phananchoeng an (die Namen interessieren euch wahrscheinlich brennend, weshalb ich sie aufliste). Nachdem wir unsere Schuhe am Eingang ausgezogen und dann typisch deutsch doch sicherheitshalber im Rucksack verstaut haben, erwartet uns im Inneren ein riesiger Buddha, vor dem gerade eine Messe abgehalten wird, an der wir teilnehmen und überhaupt nicht wissen, was wir tun. Plötzlich haben wir orangene Tücher über dem Kopf, das ist alles sehr beeindruckend. Unsere Fahrt geht weiter zum Wat Yai Chaimongkhon. Man muss dazu sagen, dass wir auf thailändischen Straßen die einzigen Kloppis mit Fahrrad sind. Es gibt von Autos, Tuk Tuks, Motorroller, Motorrädern etc alle, aber keine Räder, weshalb wir diesbezüglich schon mal die Schwächsten in der Nahrungskette sind. Nunja wir überleben trotzdem, keine Sorge. Angekommen füttern wir zunächst Schildkröten mit Bananen um dann den Tempel zu begutachten. Heute sind sehr viele Schulklassen in bunten Mangabussenmit ohrenbetäubender Musik unterwegs die sich entweder vor Katha verbeugen oder ihr zuwinken. Haha. Das sowas kommt haben wir schon erwartet, aber nicht in dem Ausmaß. Unsere Reise geht weiter zum Ayutthaya floating market. Auf Holzbuhlen stehende Stände mit Essen, Kleidung und jeglichem Krimskrams. Wir essen eine Nudelsuppe mit Stäbchen und holen uns zum Nachtisch Kokosnusspfannkuchen und Kiwipancakes. Die Rückkehr zum Hostel gestaltet sich schwieriger als gedacht. Da wir eine bestimmte Highway Brücke überqueren müssten, und es keinen anderen Weg gibt. Wir entscheiden uns neben der Brücke entlangzufahren, was uns schließlich dazu führt, dass wir die Räder auf die Brücke und wieder von ihr heruntertragen müssen. Eine Freude. Geschafft kommen wir zu Hause an, halten einen powernap und begeben uns auf eine Bootstour zu 3 Tempeln. Ich spüre schon förmlich wie ihr euch auf die Namen freut. Zunächst einmal halten wir am bereits am vormittag erkundeten Wat Phananchoeng. Danach gehts zum Wat Phutthai Sawan, wo eine riesige, liegende Buddhastatue auf uns wartet. Wir haben jedesmal twenty minutes, was uns schon ein bisschen stresst. Weiter geht die Tour zum Wat Chaiwatthanaram, einer weiteren, für uns leider nicht so spektakulären, Ruine. Endstelle und nicht nur twenty minutes gibts am night market, auf dem wir uns mit tom kha, Fleeeeeisch am Spieß und Obst eindecken und mit dem Tuk Tuk von einer ganzen Familie im Cockpit zu unserem San Sook Place transportiert werden. Dort bringt unsdie liebe Mutti sofort Geschirr und Besteck. Und wir trinken das erste Mal Chang Bier, 6%ig und es gärt in der Flasche weiter. Endlich mal gutes Bier.  Glocken vor einem Wat im Wat riesiger Buddha unsere Fähre zum Wat verrückte Schulbusse floating market liegender Buddha Chang Bier tom kha

Tag 82

Donnerstag, 20.02.2014

Am nächsten Morgen, nach einem Passionsfruchtsaft, Minidonuts, Nusskeksen und Kartoffelkugeln machen wir uns mit dem Taxi und Taximeterpreis zum Bahnhof um den Zug nach Ayutthaya zu nehmen. Da wir die "Luxusvariante 2. Klasse mit Aircon und Ledersitzen für 7 € gebucht haben, bekommen wir auch noch ein Mittagessen bestehend aus spicy chicken, reis und einem zimtigen gekochten Ei serviert. Krass aber naja, nicht übermäßig schmackhaft. Nach 90 Minuten erreichen wir unser Ziel und fahren erstmals mit dem Tuk Tuk zum Hostel. Wir werden von einer zuckersüßen Thai mutti begrüßt und bekommen erst einmal einen O-saft und sollen uns ausruhen. Unser Zimmer hat 2 riesige Doppelbetten und eigenes Bad. Wir leihen uns 2 Fahrräder für nach langem Verhandeln 5€ für 3 Tage aus. Schreiend fahren wir mit unseren Mühlen über die erste Kreuzung und zum ersten Tempel Wat Mahathat- eine Ruine, ja mehr ist nicht. Weiter gehts zum nächsten, Wat Ratchaburan, diesmal betrachten wir ihn von außen, eine weitere Ruine. Wir fahren weiter zum Chao Phrom Market, der aber höchst wahrscheinlich nicht für europäische Magen gemacht ist, sodass wir in Tony's place einkehren, speisen uns 2 unbekannte Cocktails verzehren. Im Anschluss gehts zurück zum Hostel, wo wir duschen, um später zum Nachtmarkt zu gehen. Allerdings schlafen wir ein und stehen nicht wieder auf. first time Tuk Tuk guesthouse Ruinen Wat Buddha im Wurzelgeflecht eines Baumes

Tag 81

Mittwoch, 19.02.2014

Erstes Erwachen in Thailand. Nachdem wir ein bisschen mit dem deutschen Hostelinhaber gequatscht haben und er uns ein paar Tips gegeben hat, wollen wir uns zunächst auf die Suche nach etwas Essbarem begeben bzw. zum auserwählten Shoppingcenter fahren und dort frühstücken. Wir laufen also die gesamte Straße mit den Ständen ab, werden ständig angequatscht ob wir Tuk Tuk fahren wollen, was uns der Hostelbesitzer mehr oder weniger verboten hat. Also neeeein. Wir fragen mehrere Taxifahrer ob sie uns zum Center bringen, jeder erzählt was von shoot shoot und deshalb nicht mit Taximeter, was wohl gerade die gängigste Touriveräppelmasche ist, denn unser Informant sagte uns, dass wir nur eine Ecke meiden sollten und dass es allgemein nur eine friedliche Demonstration sei, die absoluten Festivalcharakter besitzt. Nach einer Stunde stehen wir also immer noch mit leeren Bäuchen in dieser Straße. Wir überwinden uns also und essen von den Straßenständen. Es gibt einen frischen Passionsfruchtsaft und Pad Thai für insgesamt einen Euro. Wahnsinn und lecker ist es auch. Noch ein bisschen Obst und ein Kokosnussgebäck auf die Hand und wir schlagen uns zum Fluss durch, wo wir ein boattaxi nehmen und im Anschluss die Skyrail zum Shoppingcenter. Die gesamten Straßen bestehen aus unfassbar vielen Zelten, es wird Musik gespielt und an Ständen Essen und Kleidung verkauft. So haben wir es uns überhaupt nicht vorgestellt. Wir gönnen uns nach 3 Monaten backpacker Dasein einen Friseurbesuch und schlenderndurch die Läden. In einem weiteren Center essen wir zum Mittag green bzw red curry, wobei wir vor Feuer im Mund, besonders ich mit meiner roten Variante, halb sterben. Hallelujah, gewöhnt man sich daran? Danach nehmen wir den gleichen Weg zurück zum Hostel, gehen in dem Bad, wo kein Papier in die Toilette geworfen werden soll und die Dusch-/Badevorrichtung uns auch fremd ist duschen und nochmal los. Wir genehmigen uns Fleeeeeisch am Spieß, 2 Cocktails von einem umgebauten Van ohne Dach mit Flatscreen im Kofferraum, einen Pancake mit Bananen und Nutella und genießen das abendliche Flair. Im Dunkeln, mit Beleuchtung gefällt es uns hier viel besser. Essens-und getränketechnisch haben wir das Gefühl im Paradies angekommen zu sein. So gehen wir zufrieden ins Bett.  Bangkok Demo

Tag 80

Dienstag, 18.02.2014

Abreisetag. Ein letztes Mal free breakfast mit Cornflakes, Obst, Toast, Kaffee und Tee. Im Fernsehraum verbringen wir die letzten Stunden auf australischem Boden. Luise fährt als erste mit dem Shuttle zum Flughafen. Es war eine tolle Zeit und es ist merkwürdig und traurig, als sie davon düst. Wir gönnen uns nochmal eine Dusche und essen zum Mittag das restliche Känguru. Und schon geht es mal wieder los. Die Zeit vergeht wie im Flug. Wo wir schon beim Thema wären. Auch wir nehmen das Airport Shuttle und erwischen einen rowdy Fahrer. Nachdem kurzzeitig auf 100 beschleunigt wird, bremsen wir plötzlich auf 0 ab. So kommen wir nach gefühlten 3 Stunden Achterbahnfahrt am Flughafen an. Wir checken ein und stürmen in den Victora's secret store, den wir schon im Internet ausfindig gemacht haben und schlagen zu. Glücklich schlendern wir noch durch weitere Läden, essen noch einen BBQ Cheeseburger und tauschen unsere letzten Dollar in gefühlt 1 Million Baht. Im Flugzeug wissen wir schon, wo wir hin müssen. Fast letzte Reihe neben der Toilette, wie immer. An unseren Lieblingsplätzen angekommen, stellen wir mit Entsetzen fest, dass ein Platz bereits besetzt ist. Nachdem wir die dort sitzende Frau darauf ansprechen, dass das unsere Plätze seien, fragt sie uns ob wir den Fensterplatz unbedingt wollen? Haha ja, es ist schließlich nur eine Zweierreihe und neben deinem Ehemann in der Mitte wollen wir nicht sitzen, danke. Erste Hürde genommen. Wir schauen "About time", ein wunderschöner Film,essen diesmal kein chicken sondern Lachs, ja auch Dr. Katha. Bei Musik versuchen wir ein wenig Schlaf zu ergattern, was uns nicht gelingt. Also noch den Film Captain Philips hintergeschoben, ebenfalls zu empfehlen! Nach 9 Stunden erreichen wir ca. halb 2 nachts Bangkok. Wir stehen eine Stunde an der Passkontrolle, das Gepäck wartet dann bereits auf uns und begeben uns zum Taxistand. 500 Baht werden ausgemacht, ca. 10 Euro, okidoki. Wir steigen in ein Mobil, dessen Decke mit Geldscheinen tapeziert ist, der Spiegel hängt mit mindestens 2 Kilo Blumen und anderen Sachen voll. Und der Taxifahrer...haha er versucht uns irgendetwas mitzuteilen, was wir nicht verstehen. Zwischenzeitlich bindet er sich ein Band um den Kopf, lässt das Lenkrad mit dem Wort Thai boxing los und fängt selbiges an. Aaaahhh! Danach folgt ein Rülpskonzert vom feinsten, ist das höflich? Will er uns damit irgendetwas sagen? Wir hoffen einfach, dass er nicht bricht und ignorieren es. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir das born free hostel in der alten Stadt, typisches backpacker Viertel. Auf uns wird schon gewartet und wir bekommen schnell unsere Betten im 10er Zimmer gezeigt und verschwinden sofort in diesem. Flugzeugessen-kein chicken 1.Taxifahrt in Bangkok was man hier in einem Taxi beachten sollte

Tag 72-79

Montag, 10.02.2014

Zwischenzeit Sydney in Kurzfassung:

Tag 1: Letztes Mal greyhound bus. Hostel backpackers HQ-eines der besten Hostels bisher. Wir treffen das Luischen wieder. Am ersten Abend sitzen wir gemütlich zusammen und gehen früh schlafen. 

Tag 2: Art Museum, Oper, Hafen, Park inklusive powernap, the Rocks inklusive Museum, Hyde Park, olympische Winterspiele im TV. 

Tag 3: shoppen(50$ für Roxy Bikini plus Shorts, wohoo), Freilichtkino am Abend mit Blick auf die Oper und die Harbour Bridge bei Wein, Chips und weißer Schokolade mit Oreos. 

Tag 4: Bondi beach, Oper "Carmen" für 50$ 2. Reihe Rang im student rush, traumhaft schön. 

Tag 5: Zugfahrt zu den blue mountains und vorort wandern, da Valentinstag ist gönnen wir uns am Abend bei Mc donalds das amore Menü, später feiern mit unseren coolen neuen Mitbewohnern Ross,Skippy und Alex aus England, Gerome aus Frankreich.

Tag 6: hangover day mit Spaghetti bolognese und Sushi, abends Feuerwerk am Darling harbour, unfassbar schön. 

Tag 7: Fähre nach Manly, Australian Open im Surfen, Sieger gesehen, Shoppen, Harbour bridge, St Andrews Cathedral und Town Hall.

Tag 8: Skydive, Katha und Lu in der Sonne am Port Macquarie Lookout, Nachmittag gemeinsam an selbiger Stelle, Känguru zum Abendbrot, schmeckt ähnlich aber besser als Reh, Katha und Lu abends feiern, Bonsi Bett. hallo luise! Hostel Hostel Hostel Hostel Zimmer letztesMal greyhound shoppingtime Oper Carmen Oper Carmen Oper Carmen Oper Carmen Känguru Darling harbour Feuerwerk Darling harbour Feuerwerk Bondi beach Bondi beach harbour bridge

Tag 71

Sonntag, 09.02.2014

Nach einem ausgiebigen Frühstück begeben wir uns mit dem free bus in die Innenstadt von Newcastle. Wir laufen am Hafen und Strand entlang und erklimmen den Hügel zum Leuchtturm. Die Aussicht ist wunderschön. Weiter geht unsere Erkundungstour zu den ocean baths, ein Schwimmbad direkt am Meer. Aber irgendwie ist uns heute nicht nach rumliegen, sonnen und baden. Wir laufen also noch durch die Einkaufsstraßen und gönnen uns zum Mittag fish und chips. Das ganze gestaltet sich ziemlich schwierig, da wir die Bedienung in unserem auserkorenen Laden absolut nicht verstehen. Zwischenzeitlich meckert sie uns wahrscheinlich an und will uns umbringen. Als wir endlich das Päckchen in den Händen halten, wagen wir uns noch nach einer Soße zu fragen, für die wahrscheinlich nur wir noch extra bezahlen und flüchten. Wir genießen unser Mahl am Hafen und fahren im Anschluss Richtung Hostel und Supermarkt. Wir gehen im Aldi shoppen. Am Abend gucken wir im Wohnzimmer die Bourne Trilogie und machen uns Burger, bevor wir ins Kaminzimmer zum schlafen gehen. Aber zu früh gefreut. 4 Menschen überlegen sich nämlich ins Hostel einzubrechen, gut Lärm zu machen und in die Zimmer zu kommen. Wir stellen uns tot und warten. Es gibt einen Knall und plötzlich zieht eine Rauchwolke in unser Zimmer. Wir schnappen ferngesteuert unsere kleinen Rucksäcke und öffnen die Tür, wo uns eine neblige Wand erwartet und rennen aus dem Haus. Irgendetwas von den Kaminen scheint explodiert zu sein, sodass sich der gesamte Ruß nun im Haus verteilt. Wir setzen uns Frühstück Blick vom Leuchtturm Blick vom Leuchtturm Wohnzimmer und Küche da sollte mal jemand saugenerst einmal in das Wohnzimmer und denken, dass wir hier heute Nacht wohl nicht verbringen können. Die Polizei wird gerufen, kommt aber nicht weil die Haustür nict abgeschlossen war und die Besitzer die Einbrecher dementsprechend eingeladen hätten. Aha so läuft das also hier. Nachdem wir mit unseren neuen Haustieren, den Kakerlakis, 2 Stunden vor dem Fernseher friends geschaut haben, wagen wir uns ins verstaubte Haus und gehen ins Bett. Hoffentlich atmen wir morgen früh noch.

Tag 70

Samstag, 08.02.2014

Am Morgen checken wir aus, legen uns an den Strand und holen uns noch ein bisschen Farbe. Zum Mittag gibt es heute Pellkartoffeln, Tzatziki und Salat. Plötzlich vernehmen wir ein Geräusch, was Kindheitserinnerungen hervorbringt. Der Eismann! Wir stürmen nach draußen und rennen durch die Straßen des Campingplatzes, er scheint vor uns zu flüchten, aber uns kann kein Eis entkommen. Schließlich erwischen wir ihn und gönnen uns ein mit Schoki überzogenes Softeis. Yummy. Um 6pm begeben wir uns zur greyhound Bushaltestelle. 4 Stunden später erreichen wir Newcastle und der Hostelmensch wartet bereits, um uns abzuholen. Wir sind noch einmal 20 Minuten unterwegs, das hätten wir zu Fuß weder geschafft, noch gefunden. Das Hostel ist ein älteres Haus, was seine besten Tage bereits hinter sich hat. Wir bekommen ein leeres 4Bettzimmer mit Kamin. Den werden wir doch gleich mal anfeuern. Nicht. Es begegnen uns merkwürdige Leute, sodass wir uns so schnell wie möglich ins Bett begeben.  Eismann

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